Förderschwerpunkte/Fördervoraussetzungen Planetarien/Sternwarten und Tierparks - Kulturraum

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Förderschwerpunkte/Fördervoraussetzungen Planetarien/Sternwarten und Tierparks

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Anlage 2 zur Förderrichtlinie v. 15.06.2016

Planetarien/Sternwarten

Gefördert werden könen Planetarien und Sternwarten als Kultur- und Bildungseinrichtung, wenn sie als Aufführungsraum für Veranstaltungen aus den Bereichen Astronomie- und Wissenschaftstransfer, sowie auch für Literatur und Musik dienen und in Veranstaltungsteilen die anschauliche Vermittlung astronomischer und damit verwandter Themen mit kulturellen Genres verbinden.

Institutionelle Förderung

Institutionell gefördert werden können Planetarien / Sternwarten, wenn sie alle folgenden Mindestvoraussetzungen erfüllen:

  • professionelle Führung der Einrichtung durch mindestens eine 0,5 VZÄ bzw. im vergleichbare Umfang in Form eines Werkvertrages angestellte, hauptamtliche Leitung,
  • Gewährleistung einer qualifizierten Vortragstätigkeit für eine breite Öffentlichkeit,
  • Durchführung ganzjähriger, publikumsorientierter, regelmäßiger und ausreichend öffentlicher Veranstaltungen (Demonstrationen des Sternenhimmels, Musik unter dem Sternenhimmel u. ä. kulturell orientierte Veranstaltungen),
  • Vorliegen einer vom Rechtsträger beschlossenen Satzung über die Entrichtung privatrechtlicher Entgelte (Erhebung Eintrittsgeld).


Tierparks

Gefördert werden können Tierparks als dauerhafte und öffentlich zugängliche Einrichtung, die der Erholung, Bildung und Forschung dienen und die im Interesse der Allgemeinheit Wild- und/oder Haustiere nach den modernen Erkenntnissen der Tiergartenbiologie sowie in Übereinstimmung mit den geltenden Schutzgesetzen halten.

Gewinnorientiert geführte Einrichtungen sind nicht förderfähig.

Institutionelle Förderung

Institutionell gefördert werden können Tierparks, wenn sie alle folgenden Mindestvoraussetzungen erfüllen:

  • professionelle Führung der Einrichtung durch mindestens eine 0,5 VZÄ bzw. im vergleichbaren Umfang in Form eines Werkvertrages angestellte, hauptamtliche Leitung,
  • Vorliegen einer gültigen Betriebserlaubnis gemäß § 27a SächsNatSchG,
  • es erfolgt eine Aufklärung über Probleme des Natur- und Artenschutzes,
  • ganzjährige, publikumsorientierte, regelmäßige Öffnungszeiten von mindestens 30 Stunden/Woche,
  • Vorhandensein eines spezifischen und zukunftsorientierten Profils, das die Einrichtung zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Kulturlandschaft in der Region werden lässt,
  • Vorliegen einer vom Rechtsträger beschlossenen Satzung über die Entrichtung privatrechtlicher Entgelte (Erhebung Eintrittsgeld).
Anlagen zur Förderrichtlinie
(Fördervoraussetzungen und Förderschwerpunkte)

Anlage 1
Museen und Sammlungen

Anlage 2
Planetarien, Sternwarten und Tierparks

Soziokultur

Darstellende Kunst (einschließlich professionelle Theater)

Musikpflege

Kirchenmusik

Bibliotheken / Literatur

Kulturzentren

Heimat- und Brauchtumspflege

Bildende und Angewandte Kunst

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