Kammweg - Literaturwettbewerb des Kulturraumes Erzgebirge-Mittelsachsen - Kulturraum

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Kammweg - Literaturwettbewerb des Kulturraumes Erzgebirge-Mittelsachsen

Literaturpreisträger „Kammweg“ 2016 in der Stadtbibliothek Freiberg geehrt

In den alten Gemäuern des Kornhauses der Stadtbibliothek Freiberg wurden am Sonnabend die diesjährigen Förderpreise des bereits zum 13. Mal ausgetragenen Literaturwettbewerbs „Kammweg“ des Kulturraumes Erzgebirge-Mittelsachsen durch den Vorsitzenden des Kulturkonventes und Landrat des Erzgebirgskreises, Frank Vogel, sowie den Oberbürgermeister der Stadt Freiberg, Sven Krüger, übergeben. 

Preisträger Kammweg 2016Es waren Kurzgeschichten zum Thema „Gewinn und Verlust“ prämiert.
Die vier Förderpreise erhielten die Autorinnen Carolin Gläser, Biologin aus Heilsbronn, 
Wiete Lenk, Lektorin und Schriftstellerin aus Dresden, Dr. Sylvia Eggert, Schriftstellerin aus Leisnig, sowie der Arzt, Psychotherapeut und Autor Dr. Johannes Wilkes aus Erlangen vergeben.

Die beiden Anerkennungspreise gingen an Ulrike Schürer aus Leipzig und Renè Markus aus Dresden.

Bei den Preisträger handelt es sich um Autorinnen und Autoren, die im Erzgebirge geboren sind oder leben oder aber die nachweislich mit dem Erzgebirge als Landschaft und Lebensraum familiär bzw. regional verbunden sind.

„Der Teilnehmerkreis hat an Umfang gewonnen“, wie es der Juryvorsitzende Ralph Grüneberger in seinen Worten zur Preisverleihung beschreibt. „Jetzt bedurfte es nicht mehr allein der Geburtsurkunde oder der Meldebescheinigung, um mit seinem literarischen Beitrag dabei sein können. Jetzt konnte man quasi auch auf die Ahnentafel, den Ausbildungs- oder Arbeitsvertrag sowie die innere und äußere Verbundenheit zum Erzgebirgsraum verweisen.“

Dass diese innere und äußere Verbundenheit dazu führt, dass Geschichten über die Posamentenherstellung in einem kleinen Erzgebirgsort, geschrieben von Wiete Lenk, oder über die Brötchenordnung von Adam Ries, geschrieben von Dr. Johannes Wilkes, entstehen, zeigt einmal mehr die Richtigkeit der Öffnung des Teilnehmerkreises.

„War dem Wettbewerb einst inne liegend, das literarische Schaffen der erzgebirgischen Autorinnen und Autoren aufzuzeigen, um ihnen eine Plattform und Fördermöglichkeit zu geben, so ist er nun über seine Grenzen hinausgewachsen“, formuliert es der Konventsvorsitzende Landrat Frank Vogel in seiner Begrüßungsrede.

Neben  Geld- und Sachpreisen erhielten die Preisträger die Möglichkeit der Teilnahme an der kostenlosen zweitägigen Schreibwerkstatt. Diese findet an einem Wochenende im Oktober in der Kulturjugendherberge Frauenstein statt.

„Ein herzlicher Dank gilt dem Kultur- und Stadtmarketing der Stadt Freiberg, was uns diese Veranstaltung in seinen Räumen ermöglichte. Einen ganz besonderen Dank jedoch möchte ich Herrn Andreas Schwinger, Sachgebietsleiter Kultur und Städtepartnerschaften, aussprechen, der uns in erster Linie unkompliziert und umfangreich unterstützte und somit einen reibungslosen Ablauf und eine gelungen Veranstaltung ermöglichte“, so die Projektleiterin Haike Haarig.

Musikalisch wurde die Veranstaltung durch das „Trio Harlekin“ um den Freiberger Musiker Albrecht Bunk umrahmt. Susanna Voß und Martin Ennulat, vom Mittelsächsischen Theater Freiberg, setzten die prämierten Kurzgeschichten gekonnt in Szene.

Ab 2017 wird es eine weitere Öffnung in der Ausschreibung geben. Dann können sich Autoren und Autorinnen des gesamten Kulturraumes Erzgebirge-Mittelsachen an der Ausschreibung beteiligen. Informationen hierzu finden sich auf der Internetseite des Kulturraumes.

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Preisträger für den Literaturförderpreis Kammweg 2016 des Kulturraumes Erzgebirge-Mittelsachsen ermittelt

Durch eine fünf köpfige Fachjury um den Leipziger  Schriftsteller Ralph Grüneberger wurden die Preisträger des 13. Kammweg  Literaturförderpreises des Jahrgangs 2016 ermittelt. Eingereicht werden  konnten Kurzgeschichten in Hochdeutsch oder in erzgebirgischer Mundart,  die sich dem Thema „Gewinn und Verlust“ widmen.

Vier  Förderpreise und zwei Anerkennungspreise sowie weitere ausgewählte  sechs Autoren und Autorinnen, welche der Kulturraum im Herbst zu einer  Schreibwerkstatt einladen wird, sind das Resultat der Juryentscheidung.

Die vier Förderpreise werden an die Autorinnen Carolin Gläser, Journalistin aus Heilsbronn,Wiete Lenk, Lektorin und Schriftstellerin aus Dresden, Dr. Sylvia Eggert, Schriftstellerin aus Leisnig, sowie an den Arzt, Psychotherapeuten und Autor Dr. Johannes Wilkes aus Erlangen vergeben.

Die beiden Anerkennungspreise gehen an Ulrike Schürer aus Leipzig und Renè Markusaus Dresden.

Alle  Förderpreisträger stehen in Bezug zum Erzgebirge, denn  teilnahmeberechtigt am Wettbewerb waren nur Autorinnen und Autoren, die  im Erzgebirge geboren sind oder leben sowie all jene, die nachweislich  mit dem Erzgebirge als Landschaft und Lebensraum familiär oder regional  verbunden sind oder zeitweise im Erzgebirge lebten bzw. arbeiteten.

Neben  Geld- und Sachpreisen erhalten sie ebenfalls die Möglichkeit der  Teilnahme an der kostenlosen zweitägigen Schreibwerkstatt. Diese findet  in der Kulturjugendherberge Frauenstein statt.

Die Förderpreise werden im Juni im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung übergeben.


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Literaturpreisträger „Kammweg“ 2015 auf Schloss Schlettau geehrt

Kammweg-Preisträger 2015Im altehrwürdigen Rittersaal des Schlosses   Schlettau wurden am Sonnabend die diesjährigen Preise des bereits zum   12. Mal ausgetragenen Kammweg-Literaturpreises des Kulturraumes   Erzgebirge-Mittelsachsen, durch den Vorsitzenden des Kulturkonventes und Landrat des Erzgebirgskreises Frank Vogel, übergeben. 

24   bereits veröffentlichte Werke – in denen die Thematik Erzgebirge in   unterschiedlichster Form eine Hauptrolle spielt – wurden diesmal   eingereicht. 

„Diese Fülle ist ein beachtliches Resultat, wie wir es so bisher noch nicht hatten" so der Landrat des Erzgebirgskreises   und Konventsvorsitzende Frank Vogel in seiner Begrüßungsrede.

Für die Jury unter Vorsitz des Leipziger Lyrikers Ralf Grüneberger gab es   im Vorfeld eine ganze Menge Arbeit, um die diesjährigen fünf   Preisträgerinnen und Preisträger auszuwählen. 

In der Kategorie Romane und Erzählungen ging der Kammweg -  Literaturpreis   an die Berliner Autorin Saskia Fischer für ihr Debüt  „Ostergewitter",   2012 veröffentlicht im Suhrkamp-Verlag. Saskia Fischer wurde in  Schlema geboren. Sie gewann bereits 2010 den 2. Literaturförderpreis  „Kammweg" für Kurzgeschichten.

Der Literaturpreis in der Kategorie Sachbücher ging an den in Annaberg   geborenen Autor Bernd Lahl für seine Biografie „Babara Uthmann: Ihr   Leben, Ihre Stadt und Ihre Zeit", 2014 im Chemnitzer Verlag herausgegeben.

In der Kategorie Stadt- und Landschaftsführer wählte die Jury gleich zwei   Favoriten aus. Diesen Preis teilen sich der gebürtige Dresdner und   Reisejournalist Jan Hübler für den 2014 beim Gmeiner Verlag erschienenen Reiseführer „Erzgebirge – Waldesrausch und Silberglanz:   Von Altenberg bis Zwickau" sowie die beiden Freiberger Autoren Frank   Hommel und Eva-Maria Hommel (geborene Simon) für ihren 2012 ebenfalls im Chemnitzer Verlag veröffentlichten Wanderführer „Den Wolken ganz nah:   Unterwegs auf dem neuen Kammweg Erzgebirge-Vogtland".

Der   Witzschdorfer Lukas Heinig und die Leipziger Posaunenlegende Henry   Walther übernahmen die musikalische Umrahmung. Die Annaberger   SchauspielerInnen Christiane und Gert Schlott lasen die   Preisträgertexte.

Ein besonderer Dank gilt auch dem Förderverein des Schlosses Schlettau e.V.

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Preisträger für Literaturförderpreis Kammweg 2014 sind ermittelt

Kammweg-Preisträger 2014
Die Preisträger 2014: v.l. Jutta Rosenkranz, Hilke Domsch, Monika  Tietze, Heidi Bergmann, Helga Zehrfeld, Daniela Rieß-Mork, Hans-Jürgen  Kühl (Foto: Christof Heyden)

Durch eine fünf köpfige Fachjury um den   Leipziger Lyriker Ralph Grüneberger wurden die Preisträger des 11.   Kammweg Literaturförderpreises 2014 ermittelt. Insgesamt hatten 70   Bewerber Texte für den Wettbewerb eingereicht, ausgeschrieben war in   diesem Jahr Lyrik in Hochdeutsch oder in erzgebirgischer Mundart. Der   Jurychef war vollen Lobes über die handwerkliche und inhaltliche   Qualität der Arbeiten so wie das große Interesse und die Beteiligung der verschiedenen Generationen und Berufsgruppen.

Ausdruck dafür ist auch die hohe vergebene Anzahl an Ehrungen. Vier Förderpreise, fünf   Anerkennungspreise und ein Sonderpreis für Mundart werden am 11. Oktober 2014 durch den Vorsitzenden des Kulturkonventes, Landrat Frank Vogel,   im Rahmen der 1. Kunstausstellung des Kulturraumes   Erzgebirge-Mittelsachsen auf Schloss Augustusburg vergeben. In großer   Übereinstimmung der Jurymitglieder geht der 1. Förderpreis an die   studierte Germanistin Hilke Domsch aus dem Frauensteiner Ortsteil Nassau. Die drei 2. Preise werden an Jutta Rosenkranz, freie   Schriftstellerin und Dozentin aus Berlin, an die freie Textautorin,   Kommunikationsberaterin und Moderatorin Daniela Rieß-Mork aus Kassel und die Rentnerin Helga Zehrfeld aus dem erzgebirgischen Oelsnitz vergeben. 

Die fünf Anerkennungspreise wurden durch die Juroren Heidi   Bergmann aus Zwickau, Marit Heuss aus Freiberg, Lore Reim aus Magdeburg, Hans-Jürgen Kühn aus Berlin und den Annaberger Jörg Seifert zuerkannt.

Monika Tietze aus Crottendorf wird in diesem Jahr den Sonderanerkennungspreis für Mundart erhalten.

Alle Preisträger haben einen Bezug zum Erzgebirge, denn teilnahmeberechtigt   am Wettbewerb waren nur Autorinnen und Autoren, die im Erzgebirge   geboren sind oder leben sowie all jene, die sich nachweislich mit dem   Erzgebirge als Landschaft und Lebensraum familiär oder regional   verbunden fühlen oder zeitweise im Erzgebirge lebten bzw. arbeiteten. 

Neben Geld- und Sachpreisen erhalten die Preisträger die Möglichkeit der   Teilnahme an einer kostenlosen zweitägigen Schreibwerkstatt, die   ebenfalls auf Schloss Augustusburg stattfindet.
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